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Molly Hatchet - Warriors of the Rainbow Bridge [Southern Rock / 2005]

AlbumcoverMan kennt es ja von so manchem Gemüse: Wo spanische Tomaten draufsteht, müssen nicht zwangläufig welche drin sein. Bei Molly Hatchet ist die nicht der Fall, denn wo Molly Hatchet draufsteht, ist auch Molly Hatchet drin.
„Warriors of the Rainbow Bridge“ dürfte wohl zu den bedeutungsvollsten Alben der Bandgeschichte gehören. Mit Gedenken an Bobby Ingrams, im April 2004 verstorbene, Frau wählte man diesen Titel. Dieser Schicksalsschlag veranlasste Ingram noch härter an diesem Album zu arbeiten, was sich auch auszahlt. Eins kann man deshalb vorwegnehmen: Diese Album ist definitiv das beste, was ich von dieser Band gehört habe!

Schon direkt beim Opener „Son of the South“ wird klar, dass Molly Hatchet auch nach 25 Jahren zur Creme de la Creme der Szene gehören. Der Song besitzt grandioses Mid-Tempo-Groove-Potential, das mit einem klasse Mitsing-Refrain gepaart wurde.
„Moonlight Dancing on The Bayou“ steht dem in nichts nach. Somit hat man bereits zwei Kracher zu Beginn. Dies wird sich auch nicht ändern, denn genau in die selbe Kerbe hauen die folgenden Songs.
Eine kleine Verschnaufpause gibt es mit der grandiosen Power-Ballade „Flames are Burning“. Groovige Passagen im Wechsel mit akustischen Passage und dazu noch der raue Gesang sind einfach traumhaft. Danach gibt es wieder die Volle Southern Rock-Breitseire von den beiden Gitarristen Gitarrenduo Bobby Ingram und Dave Hlubek. Mit „Hell Has No Fury“ bekommt man ein Stück zu hören, welches genauso gut von den Stil-Kollegen Lynard Skynard stammen könnte. Das Stück vermittelt einem eine Prise Südstaaten-Mentalität mit Kopfnick-Potential.
Einen bombastischen Abgang machen Molly Hatchet mit „Rainbow Bidge“. Dieses Stück widmete Mastermind Ingram seiner verstorbenen Frau. Der Song besitzt den selben Charakter, wie „Flames Are Burning“, wirkt durch den Hintergrund aber viel intensiver.

Das ganze Album ist ohne Zweifel ein Hochgenuss und dürfte alle Südstaaten-Rocker begeistern. Es bringt zudem eine Menge Groove-Potential mit, was die Platte auch für andere Leute zugänglich macht.
Wer also eine richtig geile Scheibe hören möchte, kommt um Molly Hatchets „Warriors of the Rainbow Bridge“ nicht herum!


Tracklist:
1. Son of the South
2. Moonlight Dancing On the Bayou
3. I'm Ready For You
4. Roadhouse Boogie
5. Time Keeps Slipping Away
6. Get In the Game
7. Flames Are Burning
8. Hell Has No Fury
9. Gone In Six Seconds
10. Behind the Bedroom Door
11. No Stranger In the Darkness
12. Rainbow Bridge

  

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Hinzugefügt am: 17. Mai 2005
Autor: Dominic Türk
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