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Anatomy - Overtreatment [Death Metal/2009] Der Name ist hier Programm: Anatomy aus Italien befassen sich lyrisch mit der menschlichen Anatomie und sprechen in ihren Liedern einige Krankheitssymptome durch. Untermalen tun sie diese interessante Idee mit Grindcore... - behaupten sie zumindest.
Nun, aus meiner Einleitung lässt sich ja schon schließen, dass hier nicht wirklich Grindcore gezockt wird. Was wir hier haben, ist allerhöchstens Death Metal - tatsächlich aber nur extrem langsame, zumeist langweilige Riffs, ab und zu mal einen Breakdown und gemäßigtes Drumming. Diese Zusammenstellung gibt es so in neun Liedern zu hören, sprich auf dem kompletten Album. Grindcore-typische Grooves, fette Produktion und rasend schnelles Geschepper? Fehlanzeige!
Der Sänger versucht in diesen öden Instrumentalteppich etwas Abwechslung zu bringen und macht seine Sache auch verhältnismäßig gut. Meist klingt es etwas nach Dani Filth-Klon, also ziemlich hohes Gekeife, aber auch tiefe Growls und Pig-Squeals sowie Pig-Grunts lassen sich finden. Das wiederum gefällt mir recht gut.
Die Geschwindigkeit der Songs allerdings ist auf Dauer echt einschläfernd. Auf keiner Nummer geht es zur Sache, das ist schade. Vielleicht soll man erst auf der "Forward"-Taste einschlafen um etwas Action in die Sache zu bringen.
Achtung Grindcore-Freaks, nicht irreführen lassen! Anatomy sind langsam und relativ einfallslos. Kauft besser Benighted oder Rotten Sound.
Ein paar Punkte hat sich die Band wegen des schlüssigen Konzepts und dem recht guten Vokalisten allerdings doch verdient.
Tracklist:
01. Vicodin (Intro)
02. Balanoposthitis
03. Acutee Thrombosis In The Renal Vein
04. Papillary Carcinoma
05. Hemolytic Anemia
06. Granulomatossis
07. Systemic Lupus Erythematossus
08. Urticaria Pigmentosa
09. Malignant Otitis Externa
Hinzugefügt am: 15. Februar 2009 Autor: Kevin Wedel Link: MySpace Hits: 515 Sprache: german Punkte:   (5/10) Legende: 1 Müll
2 grausam
3 schlecht
4 erträglich
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9 geil
10 Gott!
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