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Lee Harvey & The Oswalds [Metal Fusion / 2005]

AlbumcoverLee Harvey & The Oswalds, na wenn das mal nicht auf Ärger, wie bei J.B.O. hinausläuft, kommen aus München. Alle Musiker haben unterschiedliche Wurzeln. Mit einem Rhythm and Blues Line-Up spielt die Band „Metal Fusion“, was auch immer dies bedeutet, indem sie verschiedenste Musikstile von Funk über Blues bis hin zu Jazz auf der Basis des Rokcs und Metals vereinen. Nun kommen die acht Bazis mit ihrem Debüt „Three Bullets Int he Mainstream“ daher und wollen die Musikwelt erobern.

Schon das rosa Cover sorgt für den ersten Schreckensmoment, denn diese Farbe ist man sonst nur von J.B.O. gewöhnt. Allgemein gesehn ist rosa etwas sehr außergewöhnliches bei Metal-Plattencovern. Auffällig ist es allemal.
Das Album zu beschreiben ist sehr schwer, da die verschiedenen Einflüsse auf einen Nenner zu bringen ein Höchstmaß an komplexen Satzgewinden – Übertreibung ist heute meine Stärke, hehe - ... Ach, vergessen wir dies. Es ist halt schwer das Album als Ganzes zu beschreiben, da der Mix aus den oben genannten Einflüssen schwer auf einen Nenner zu bringen ist.
Gewiss kann man aber sagen, dass die Musik nichts für den typischen Metaller ist, da der erhöhte Einsatz von Blues-Passagen schon sehr gewöhnungsbedürftig für den 08/15 Metaller ist. Auch der Begriff „Metal Fusion“ ist meines Erachtens falsch gewählt. Der Begriff Jam (Hard) Rock – ja, das hatten wir doch schonmal irgendwo - würde es besser treffen. Die intensive Stimme des Sängers Manuel gibt der ganzen Sache noch eine animalische Note.

Wer mal etwas neues probieren möchte, dem sei diese neue, frische Band ans Herz gelegt. Man sollte sich vor dem ersten Hördurchgang darüber bewusst sein, dass man hier etwas sehr außergewöhnlich und wenig massentaugliches zu hören bekommt. Diese Massenuntauglichkeit führ zu Abzügen in der B-Note eines sonst sehr gelungenen Debüts.


Tracklist:
1. Railgun
2. Napkin Polka
3. Fat Fred
4. Devil Tune
5. Blizzard
6. Carnage
7. 11811
8. Crawling

  

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Hinzugefügt am: 29. September 2005
Autor: Dominic Türk
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