Zwei Jahre sind nun vergangen als im späten Sommer 2003 „Mørke Gravers Kammer“ das Licht der Welt erblickte. Und nun melden sich Gard und seine Mannen mit „Krek“ zurück.
Das Khold mittlerweile zu einer festen Szenegröße herangewachsen ist braucht man wohl nicht weiter zu erwähnen, teilten sie sich doch schon die Bühne mit großen Namen wie zum Beispiel Satyricon. Und das verdanken die vier Norweger, die seit dem Jahre 2000 zusammen sind, ihrer eigenen Interpretation des Black Metal gepaart mit groovigem Rock und auch Anleihen des Punk. „Krek“ ist wirklich ein bitterböses Werk geworden, das zähflüssig und scheppernd aus den Boxen kracht. Man könnte beinahe schon meinen dass „Krek“ gar doomig daherkommt. Aber es sei angemerkt das sich auf diesem Silberling durchaus auch flottere Songs befinden, wie dies zum Beispiel bei „Grepet Om Kniven“ der Fall ist. Gard gibt mal wieder, was die Vocals, betrifft alles, und übergibt sich förmlich über die Tracks. Die Produktion lässt auch nichts zu wünschen übrig, alle Instrumente sind wirklich glasklar herauszuhören.
Insgesamt gefiel mir der Vorgänger „Mørke Gravers Kammer“ zwar einen kleinen Tacken besser, aber trotzdem ist „Krek“ eine wunderbare Scheibe geworden, die wohl noch einige Zeit in der heimischen Anlage rotieren wird.
Trackliste:
01. Krek
02. Blod Og Bler
03. Innestengt I Eikekiste
04. Oskorei
05. Byrde
06. Lysets Fluket
07. Grepet Om Kniven
08. Midvinterblot
09. Varde
10. Silur Wie