Before Silence, bestehend aus JC (Guitars), Cedric (Bass), Steve (Keys), Philippe (Guitar) und Nicolas (Drums), wurde 2003 ind Belgien gegründet. Nun versucht die Band mit ihrem Full-Length-Debüt „The Ultimate Nothing“ Prog-Fans in aller Welt zu begeistern.
Der Beginn der Platte erinnert mich irgendwie an Stratovarius, was nicht zuletzt am Keyboard un den folgenden Rhythmuspart liegt. Nach dem Intro des Songs, entfernt man sich immer weiter von der genanneten Band und wird zunehmend Progressive lastiger. Das Keyboardmotiv zieht sich alledings durch den ganzen Song „Salvation“. Zum Glück tritt es nur im Refrain wieder auf, was den Einsatz erträglich macht, denn der „Klimper“-Effekt ist Nerven raubend.
Die folgenden sechs Stücke sind, wie schon der Opener, progressiv, düster und schwer und können sich durchweg hören lassen, denn für Abwechselung ist durch Tempowechsel, akustische Passagen und der Gleichen geboten, obwohl einige Schwächen vorhanden sind. Da wäre zum einen der Gesang, der durchaus etwas druckvoller hätte sein können, vorallem im Bereich des Chorus. Die Zerre der Gitarren ist ebenfalls nicht die beste und es etwas gewöhnungsbedürftig.
Positiv ist noch das Drumming und die Bassline zu erwähnen. Beide sind von Grund auf dynamisch und ergänzen sich wunderbar.
Insgesamt bleibt eine gute Scheibe im Stile von Dream Theater stehen. Die Platte berührt mich als eingefleischten Progger schon, aber haut mich nicht vollkommen um. Die Band sollte man sich allerdings merken. Wer jetzt Lust auf Mehr bekommen hat, sollte die Bandhomepage der Jungs aufsuchen.
Tracklist:
1. Salvation
2. The Screaming Wolf
3. Akinesia
4. Bless
5. Destroying Enemies
6. Secret Destination
7. A Quest For Purity