Man sollte sich vom Bandnamen nicht täuschen lassen, denn dieser und auch das Logo könnten darauf schliessen lassen, dass es sich hier abermals um eine dieser Gothic-Trulla-Bands handelt. Dies ist aber weit gefehlt, denn den Italienern hat es doch der schwedische Elchtod angetan.
Desweitern ist der Herr Shouter von der russischen Geschichte fasziniert, was sich im Klangbild auch deutlich niederschlägt. Dazu gesellen sich typische Melo. Death Metal Riffs, wie sie schon tausendfach von anderen Bands verwustet wurden. Um das Ganze noch zu untermalen, werden Streicher und Chöre a la Therion eingesetzt und auch das eine oder andere Sprachsample wurde mit eingebaut. Bei dieser Flut von Elementen die allesamt ein stimmiges Klangbild ergeben sollte man "The Diarist" schon mehr als nur einen Hördurchlauf gönnen, um alles zu entdecken was das Quartett hier auf den Silberling gepresst hat.
Im Endeffekt bleibt ein durchaus solides Album zurück, das allerdings wohl in der Flut der melodischen Death Metal Veröffentlichungen ein wenig zurückbleiben wird.
Tracklist:
01. Aurora
02. Play Dead
03. Pulkovo Meridian
04 . The Diarist
05. Snowdrifters
06. Now Is Forever
07. On Memory White Sleigh
08. Heart Of Leningrad
09. Prospekt
10. Motherland
11. The Farewell Song